![]() |
|
||||
|
Zitat:
|
|
||||
|
Immerhin hat er einigermaßen konsequent und standesgemäß gehandelt. Diese westliche Form des Seppuku ist immerhin nicht das ehrloseste Ende einer solchen Karriere.
(Aber besser fänd ichs auch, wenn Gravenreuth noch lebte und stattdessen sein Geschäftsmodell gegangen wär.)
__________________
Es wird Regen geben. |
|
||||
|
Ich sehe da keinen Widerspruch und auch mein Mitleid regt sich nicht. Ich sehe das eher so, wie wenn in einer Fernsehserie ein gern gesehener Schurke plötzlich ablebt. Bei manch einem denkt man sich dann, man hätte ihm aber doch wenn auch kein besseres zumindest ein würdigeres Ende gewünscht. Abgestürzt mit dem Privatflugzeug oder ein Fallschirm, der sich nicht öffnet oder zumindest nicht rechtzeitig zum Beispiel. Aber nicht unbedingt so ein Loser-Finale. Ein Ende eben, das mir nicht gefällt.
Und so ein schlimmer Finger war er halt auch nicht. Er hat niemanden umgebracht, keine Frauen verprügelt, keine Kinder geschändet, keine Angriffskriege begonnen, war nicht im Besitz von Massenvernichtungswaffen ... er war einfach nur ein mieser Abmahnanwalt. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, natürlich. Aber meine Schadenfreude noch mehr.
__________________
Trauen Sie keinem Mann, der zwei Armbanduhren trägt. Er weiß nie, wie spät es ist. |
|
||||
|
Da hat es die letzten Tage endlich mal getaut - und jetzt schneit es wie verrückt. Ich hab's satt.
Noch dazu weiß ich nicht, ob und wo ich heute arbeiten werde, ich bringe schon mal mein Arbeitszeitkonto in Stellung und versuche nachher, ein wenig Frei auszuhandeln. Der Tag könnte ruhig besser anfangen. Und Abmahnanwälten, die es schaffen, sich selbst zu verabschieden, geht es unverdient gut, wenn ich so an meine Patienten denke. |
|
||||
|
Letzte Nacht war es ja ziemlich windig. Ich wollte abends nochmal los und mußte erstmal ein paar Dinge von der Straße räumen, die es von der Baustelle auf dem Nachbargrundstück dorthin geweht hatte.
Aber das war nur ein ganz winziger Verdruß ... verglichen mit dem, den die Bauarbeiter von dieser Baustelle heute früh haben werden, wenn sie zur Arbeit kommen und feststellen müssen, daß der Wind nicht nur ihr Isoliermaterial und ihre Planen verweht, sondern auch ihr Dixi-Klo umgeschmissen hat. (Die Landstraßen im Norden Berlins lagen voller Tannenbäume, aber keiner davon war auch nur armdick.)
__________________
Es wird Regen geben. |
|
||||
|
Mein Verdruss war auch nicht winzig - bei dem Wetter konnte ich das Fahrrad nicht nehmen und musste folglich zu Fuß zur S-Bahn, nachts gegen halb zehn. Ich hatte Angst, dass mir wenn schon nicht der Himmel, so doch der eine oder andere Ast oder gar ein Ziegelstein auf den Kopf fällt.
Eben auf dem Heimweg habe ich dann die Beute des Windes besichtigt - ich hatte mal wieder sehr, sehr viel Glück. |
|
||||
|
Der April war ja auch zu warm. Und sicher auch der Mai, global gesehen.
Das bisschen, was von dieser Wärme hier ankam, habe ich vorgestern an der Saale genossen. Leider hatte ich die Kamera nicht mit. Immer noch Ruinen, da in Halle. Gestern dann mit dem Fahrrad in Jühnsdorf. Für die Berliner empfehlenswert, wenn sie mal Bier für 80 Cent trinken wollen und einen Eisbecher für 2,50 € essen. Außerdem Wald, ein Naturschutzgebiet in der Nähe und ein geheimnisvoll verlandender See.
__________________
Man kann sich den ganzen Tag ärgern, ist aber nicht dazu verpflichtet. |
![]() |